Häufige Fragen zur privaten Volksschule

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zur privaten Volksschule der NMS Bern.

Wie unterscheidet sich die Volksschule der NMS Bern von anderen Schulen?

Die Volksschule der NMS Bern ist eine staatlich anerkannte Privatschule in Bern, die den kantonalen Lehrplan mit eigenen pädagogischen Schwerpunkten und innovativen Unterrichtskonzepten ergänzt.

Im Unterschied zu vielen öffentlichen Schulen profitieren unsere Lernenden von:

  • klar strukturierten Lernumgebungen
  • einergelebten Lern- und Wertekultur
  • einer verlässlichen pädagogischen Begleitung 
  • gymnasialer Anschlussmöglichkeit innerhalb der Schule

Wir verstehen Bildung nicht nur als Wissensvermittlung, sondern als Persönlichkeitsentwicklung. Fachliche Leistung, Selbstständigkeit und soziale Verantwortung gehören für uns untrennbar zusammen.

Was ist der Unterschied zwischen den Primarklassen und dem Progymnasium an der NMS Bern?

Primarklassen (5. und 6. Klasse)

In den Primarklassen bereiten sich die Kinder schrittweise auf den Übertritt in die Sekundarstufe (Zyklus 3) vor. In Deutsch, Französisch und Mathematik können sie das angestrebte Niveau bereits vor dem offiziellen Übertritt erreichen.

Die Vorbereitung erfolgt strukturiert, ohne unnötigen Leistungsdruck, aber mit klaren Zielsetzungen.

Progymnasium Bern (ab 5. Klasse)

Das Progymnasium gehört organisatorisch bereits zum Gymnasium. Es richtet sich an leistungsbereite und neugierige Lernende, die sich vertieft mit Inhalten auseinandersetzen möchten.

Der Unterricht ist anspruchsvoller und bereitet gezielt auf das Gymnasium vor.

5. + 6. Klassen

Was bedeutet der Fokus Englisch und NMG an der Volksschule der NMS Bern?

Mit dem Fokus Englisch bauen die Kinder ab der 1. Klasse spielerisch und alltagsnah Sprachkompetenzen auf. Englisch und später Französisch werden kontinuierlich gefördert – bis hin zu international anerkannten Niveaus.

Im Fach NMG setzen sich die Kinder vertieft und forschend mit Themen aus Natur, Mensch und Gesellschaft auseinander. In Forscherstunden und an einem festen NMG- beziehungsweise Wissenschaftsmorgen pro Woche experimentieren sie, besuchen ausserschulische Lernorte und erschliessen sich die Inhalte auf vielfältige Weise.

Ist ein Wechsel zwischen den Niveaus an der Volksschule der NMS Bern möglich?

Ein Wechsel zwischen den Niveaus wird, wenn angezeigt, geprüft: Wir berücksichtigen dabei den aktuellen Lernstand, die persönliche Entwicklung und die realistische Anschlussfähigkeit. So können alle Lernenden langfristig im passenden Niveau lernen.

Ist ein Eintritt in die Volksschule der NMS Bern während des laufenden Schuljahres möglich?

Ja. Ein Eintritt in die Volksschule der NMS Bern ist grundsätzlich auch während des laufenden Schuljahres möglich, sofern freie Plätze vorhanden sind.

Vor einem Wechsel prüfen wir sorgfältig, ob die schulischen und sozialen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration gegeben sind.

Kann mein Kind in die Volksschule der NMS Bern aufgenommen werden, wenn Deutsch nicht die Muttersprache ist?

Ja. Deutsch muss nicht die Muttersprache sein. Ausreichende Deutschkenntnisse sind jedoch Voraussetzung, da der Unterricht auf Deutsch stattfindet und eine erfolgreiche Teilnahme sonst nicht sichergestellt werden kann. Wir haben kein DAZ-Angebot (Deutsch als Zweitsprache). Lücken im Fach Deutsch müssen auf privater Basis nachgearbeitet werden.

Ist ein Eintritt in die Volksschule der NMS Bern ohne Französischkenntnisse möglich?

Je nach Situation ja. Die Nacharbeit fehlender Französischkenntnisse liegt jedoch in der Verantwortung der Eltern. Ein schulinternes Förderangebot für fehlende Französischkenntnisse besteht nicht; diese Möglichkeit gibt es nur an öffentlichen Schulen.

Für einen Eintritt in die Primarstufe gilt: Je jünger ein Kind ist, desto weniger Stoff muss nachgearbeitet werden. Es ist daher sorgfältig abzuwägen, ob dieser zusätzliche Aufwand neben dem regulären Schulbetrieb leistbar ist.

An der Oberstufe wird die Nacharbeit deutlich anspruchsvoller, da die Lernenden im Kanton Bern zu diesem Zeitpunkt bereits vier, fünf oder sechs Jahre Französischunterricht hatten. Dieser Vorsprung lässt sich nur schwer aufholen. Für einen Eintritt auf dieser Stufe empfehlen wir die NMS deshalb in der Regel nicht.

Welche Gelingenschancen bestehen für Kinder, die aus einer schwierigen schulischen Situation neu eintreten?

Die Volksschule der NMS Bern bietet strukturierte Lernumgebungen, klare Bezugspersonen und eine sorgfältige Begleitung im Übergang. Gute Gelingenschancen bestehen, wenn Motivation, die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern sowie eine realistische Erwartungshaltung gegeben sind. In jedem Fall prüfen wir individuell, ob das Angebot zum Kind passt.

Welche Lernunterstützung bietet die Volksschule NMS Bern?

Die Volksschule NMS Bern bietet eine interne Lerncoachin, die Lernende bei Bedarf in 4–6 Coachings begleitet.

Diese Unterstützung richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die vorübergehend zusätzliche Struktur oder Lernstrategien benötigen.

Welche Unterstützung erhalten Lernende mit besonderen Bedürfnissen während des Unterrichts?

Wir fördern und unterstützen unsere Lernenden im Rahmen unserer verfügbaren Ressourcen. Aufgrund einer Sparmassnahme des Kantons können wir derzeit weder IF-Lektionen noch eU (erweiterte Unterstützung) anbieten.

Setzt die Volksschule der NMS Bern auch AGM (Ausgleichsmassnahmen) um?

Ja. Ausgleichsmassnahmen werden im Rahmen unserer Möglichkeiten umgesetzt, sofern eine fachlich fundierte Abklärung vorliegt und die Voraussetzungen erfüllt sind.

Wie gross sind die Klassen an der Volksschule der NMS Bern?

Je nach Stufe umfassen die Klassen an der Volksschule der NMS Bern maximal 18 bis 24 Lernende.

Wie ist die Betreuung während der Mittagspause an der Volksschule der NMS Bern organisiert?

In der Primarstufe (1.–6. Klasse) essen die Kinder bei Nachmittagsunterricht gemeinsam mit ihrer Lehrperson oder einer Betreuungsperson im schulinternen Bistro.

Ab der 7. Klasse essen die Jugendlichen selbstständig im Bistro. 

Dabei kann zwischen einem frisch gekochten Menü und mitgebrachtem Essen gewählt werden.

Bistro Jardin et Cave

Wie geht die Volksschule mit dem Handy und digitalen Medien um?

Die Volksschule der NMS Bern ist seit dem Schuljahr 2024/25 bewusst ein handy- und gerätefreier Lernraum.

In der Primarstufe sind private Geräte nicht erlaubt.
In der Oberstufe werden Handys beim Betreten des Schulareals im Pouch-System sicher verschlossen und erst beim Verlassen wieder geöffnet.

Diese Regelung ist Teil eines durchdachten Präventions- und Gesundheitskonzepts, das wir gemeinsam mit externen Fachpersonen (u.a. mit Dr. Barbara Studer, Hirncoach AG) entwickelt haben. Ziel ist es, eine Lernumgebung zu schaffen, die Konzentration, geistige Präsenz, Erholung und echte soziale Begegnung ermöglicht.

Digitale Medien haben an der NMS dennoch ihren festen Platz: Wir setzen sie dort ein, wo sie didaktisch sinnvoll sind und Lernprozesse bereichern. Gleichzeitig begleiten wir unsere Lernenden systematisch in der Medienbildung und beziehen auch die Eltern in diesen Prozess ein.

Welche zusätzlichen Kosten entstehen neben dem Schulgeld?

Je nach Schulstufe können Kosten für Lager, Projektwochen, Ausflüge oder externe Prüfungen anfallen. Der Richtwert liegt zwischen CHF 700 und CHF 1’800 pro Schuljahr.

Die Schulgelder

Welche Unterstützung gibt es, wenn das Schulgeld für unsere Familie eine finanzielle Herausforderung darstellt?

Neben der Möglichkeit, beim Kanton Stipendien zu beantragen, gewährt die NMS Bern bei nachweislich geringem Einkommen und fehlendem Vermögen entweder zinslose Darlehen oder Teilreduktionen des Schulgelds. 
Die Möglichkeit der NMS, Schulgeldreduktionen zu gewähren, ist beschränkt, weil die Mittel dafür aus einem Schulgeldfonds stammen, welcher von Eltern geäufnet wird, deren finanzielle Lage dies erlaubt. Es handelt sich also um eine Umverteilung. Wir können maximal so viel Gelder aus diesem Fonds vergeben, wie in ihn einbezahlt werden. 

 
Sobald Sie nach dem Aufnahmeprozess eine Aufnahmebestätigung des Rektorats erhalten haben, können Sie beim Direktor der NMS Schulen, Herrn Prof. P. Heiniger, ein Gesuch um Schulgeldreduktion einreichen.

Welche Erwartungen bestehen an Lernende an der Volksschule?

Als Schule mit klarer Wertebasis und anspruchsvollem Bildungsauftrag erwarten wir von unseren Lernenden vor allem Lernbereitschaft und Offenheit.

Konkret bedeutet das:

  • Sie lassen sich auf unsere Lernangebote ein.
  • Sie begegnen Lehrpersonen und Mitschülerinnen und Mitschülern respektvoll.
  • Sie sind bereit, sich anzustrengen und Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess zu übernehmen.
  • Sie tragen zu einer positiven und konzentrierten Lernatmosphäre bei.

Wir verstehen Lernen als aktiven Prozess. Motivation, Eigenverantwortung und die Bereitschaft zur persönlichen Entwicklung sind wichtige Voraussetzungen für schulischen Erfolg.

Gibt es Erwartungen an die Eltern an der Volksschule?

Ja. Eine erfolgreiche Schulzeit basiert auf einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus.

Die Eltern sind die Expertinnen und Experten für ihr Kind im familiären Umfeld, wir sind es im schulischen Kontext. Wir respektieren diese unterschiedlichen Rollen und pflegen einen offenen, konstruktiven Austausch.

Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass Kinder und Jugendliche:

  • sich persönlich entfalten können
  • Verantwortung übernehmen lernen
  • ihr Potenzial bestmöglich ausschöpfen

Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule ist für uns eine zentrale Grundlage für nachhaltigen Bildungserfolg.

Wie verläuft der Übertritt von der Volksschule in die weiterführenden Stufen an der NMS?

Der Übertritt erfolgt strukturiert und sorgfältig begleitet. Lehrpersonen, Schulleitung und Eltern stehen in engem Austausch, damit die Lernenden kontinuierlich und ohne Brüche in die nächste Stufe wechseln können.

Haben Sie weitere Fragen? Unser Sekretariat hilft Ihnen gerne weiter.

NMS Bern

Sekretariat
031 310 85 85