Ob im Spital, im Kindergarten oder im Rettungsdienst: Die Lernenden erfahren im Praktikum unmittelbar, wie vielfältig und anspruchsvoll die Berufsfelder der FMS sind. Dabei wird deutlich, dass diese Berufe nicht nur Fachwissen verlangen, sondern auch Empathie, Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit, in unterschiedlichen Situationen angemessen zu handeln.
Solche Praxiserfahrungen sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Sie unterstützen die Lernenden dabei, ihre Interessen besser kennenzulernen, berufliche Anforderungen realistisch einzuschätzen und eigene Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Gleichzeitig verbinden sie schulisches Lernen mit konkreten Erfahrungen aus der Arbeitswelt.
Im Verlauf der drei Ausbildungsjahre absolvieren die Lernenden insgesamt sieben Wochen Praktika. In der FMS 1 lernen sie während drei Wochen alle drei Berufsfelder kennen: Gesundheit, Pädagogik und Soziale Arbeit. In der FMS 2 folgt ein zweiwöchiges Praktikum im gewählten Berufsfeld. In der FMS 3 absolvieren die Lernenden zusätzlich ein Fremdsprachenpraktikum – je nach Berufsfeld während zwei oder vier Wochen.
Die Praktika leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Berufsfeldorientierung, zur Persönlichkeitsentwicklung und zur Vorbereitung auf weiterführende Ausbildungen.